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MI | 11.04.2012
Schulklasse (Bild: ORF)
BILDUNG
Viele Volksschulen mit weniger als 25 Kindern
Jede achte Volksschule wird von weniger als 25 Kindern besucht. Insgesamt verfügen damit 402 der insgesamt 3.197 Volksschulen über weniger als 25 Schüler. In 58 Volksschulen gibt es weniger als zehn Schüler.
Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des SPÖ-Abgeordneten Franz Riepl durch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) hervor.
Grafik: APA
Anteil der Volksschulen in Prozent.
Im Burgenland sogar jede dritte
Besonders hoch ist der Anteil dieser Kleinschulen im Burgenland (31 Prozent) und in Tirol (27 Prozent). In Vorarlberg haben 19 Prozent der Volksschulen weniger als 25 Schüler, in der Steiermark 17 Prozent, in Salzburg elf, in Kärnten acht, in Niederösterreich sechs und in Oberösterreich fünf Prozent. Wien kommt auf rund ein Prozent.

In 58 Volksschulen weniger als zehn Schüler
Es geht aber noch kleiner: In Tirol haben 23 Volksschulen weniger als zehn Schüler, in der Steiermark sind es elf - in den anderen Bundesländern sind es jeweils weniger als zehn Schulen. Österreichweit verfügen 58 Volksschulen über höchstens neun Schüler.

Einrichtung von Mehrstufenklassen
Von der Gesamtzahl der Kinder in den Schulen unabhängig ist offenbar die Bereitschaft zur Einrichtung von Mehrstufenklassen: In diesen werden Kinder unterschiedlicher Altersstufen in einer Klasse unterrichtet.

Die meisten Mehrstufenklassen werden in Niederösterreich (322) geführt, gefolgt von der Steiermark (317), Tirol (305) und Oberösterreich (273). Das Burgenland (165) und Wien (154) liegen hier fast gleichauf, Kärnten kommt auf 149, Vorarlberg auf 137 und Salzburg auf 87.

Ursprünglich als Unterrichtsform in kleineren Gemeinden mit geringer Schülerzahl konzipiert, sind Mehrstufenklassen heute auch Teil vieler reformpädagogischer Modelle.
Vorarlberg
Tirol
Salzburg
Kärnten
Steiermark
Oberösterreich
Niederösterreich
Wien
Burgenland

 
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