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MI | 11.04.2012
Unwetter in der Wachau am 3. Juli (Bild: www.stamberg.at/C. Schopper)
UNWETTER
Ein Toter in Niederösterreich befürchtet
Die schweren Unwetter in Niederösterreich haben Freitagabend vermutlich ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein 81-jähriger Pensionist stürzte in den Spitzerbach und wurde mitgerissen. Nach ihm wird noch gesucht. Am Samstag sanken die Pegel wieder.
Von Wassermassen mitgerissen
Gegen 17.00 Uhr dürfte der Mann aus Spitz a. d. Donau in den Spitzerbach gefallen und von den Wassermassen mitgerissen worden sein, als er eine Verklausung bei einer Brücke beseitigen wollte.

Trotz des Einsatzes von zahlreichen Hilfskräften, zweier Hubschrauber und der Wasserrettung konnte der Mann bisher nicht gefunden werden. Er gelte seither als vermisst, berichtete die nö. Feuerwehr.
Nach Dammbruch zehn Häuser überflutet.
Damm gebrochen
In Mold (Bezirk Horn) verstärkten Feuerwehr und Bundesheer am Samstag gemeinsam einen Damm. Der Schutzwall war bei Unwettern am Freitag auf einer Länge von sechs bis acht Metern gebrochen, berichtete Bezirksfeuerwehrkommandant Werner Loidolt. Dabei wurden zehn Häuser und die Durchzugsstraße überflutet.
1.600 Feuerwehrleute im Einsatz
Nach den Überflutungen in der Wachau und im Waldviertel Freitagabend sind die Pegel am Samstag bereits wieder zurückgegangen. 1.600 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz.
Heftige Gewitter in Oberösterreich
Heftige Unwetter gingen am Donnerstagabend im Bezirk Steyr-Land nieder und überfluteten zahlreiche Keller. Hunderte Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Burgenland: Darlehen für Häuslbauer
Die Arbeiterkammer Burgenland unterstützt ihre Mitglieder bei der Sanierung von Hochwasserschäden.

So kann etwa das zinsenlose Wohnbaudarlehen auch für Sanierungsarbeiten beantragt werden.
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