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MI | 11.04.2012
Beifahrerin (Bild: Fotolia/Monkey Business)
UMFRAGE
Der ideale Beifahrer ist weiblich
Egal ob Mann oder Frau: Beide wünschen sich im Idealfall eine Frau auf dem Beifahrersitz. Das ist das Ergebnis einer aktuellen ÖAMTC-Umfrage. Gurtenmuffel und "Mitbremser" sind unerwünscht.
Nichtraucher, "cool" und angeschnallt
Hoch im Kurs stehen jedenfalls gelassene und entspannte Beifahrer.

"Weiblich, Nichtraucher, aus dem engsten Umfeld, angeschnallt, gelassen und aufmerksam", so beschreibt Verkehrspsychologin Dora Donosa den idealen Kopiloten im Fahrzeug.
Umgang mit Straßenkarten erwünscht
93 Prozent wünschen sich einen Beifahrer, der geschickt im Umgang mit Straßenkarten ist.
Lenker freuen sich über Lob.
Aufmerksamkeit gefragt
"Fast alle Befragten schätzen es, wenn sie auf Verkehrskontrollen und Gefahrenquellen hingewiesen werden", so die Clubexpertin.

85 Prozent der Autofahrer freuen sich über Lob. Immerhin 78 Prozent der Befragten empfinden es als angenehm, wenn sie vom Beifahrer auf Anzeichen von Müdigkeit aufmerksam gemacht werden.
Ihre Meinung!
Auf welche Qualität Ihres Beifahrers legen Sie am meisten wert?
24.9 % Gelassenheit
10.56 % Angeschnallt sein
10.31 % Nichtrauchen
2.64 % Lob für den Fahrer
19.25 % Aufmerksamkeit bei Gefahren
8.42 % Umgang mit Straßenkarten
23.93 % Gute Unterhaltung
Viele Fahrer verunsichert.
Gurtenmuffel und "Mitbremser" out
Gurtenmuffel bekommen von 84 Prozent der Autolenker ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Den Grund hierfür sieht die ÖAMTC-Psychologin vor allem in der Tatsache, dass "es vielen unangenehm ist, den Beifahrer an das Angurten erinnern zu müssen. Auch fürchten viele Fahrer, im Falle eines Unfalls zur Verantwortung gezogen zu werden."

"Mitbremser" und "Festklammerer" verunsichern rund drei von vier der befragten Fahrer und haben so indirekt Einfluss auf das Fahrverhalten. Großen Unmut rufen rauchende Beifahrer bei zwei Drittel der Autolenker hervor. Knapp dahinter (54 Prozent) liegen die "Fahrstilkritiker" als Ärgernis.
Mitfahrer senken Unfallrisiko.
Begleitung generell erwünscht
Insgesamt zeigt die Umfrage, dass Autofahrer generell gerne in Begleitung unterwegs sind. Laut einer kanadischen Studie sinkt mit der Zahl der Mitfahrer auch das Unfallrisiko.

Bei jugendlichen Fahrern hingegen trifft das nur bedingt zu. Gleichaltrige Mitfahrer können das Unfallrisiko erhöhen. Laut ÖAMTC-Psychologin führen gruppendynamische Prozesse dazu, dass sich der Fahrer nicht mehr als Alleinverantwortlicher sieht, was sein subjektives Sicherheitsgefühl erhöht.
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