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MI | 11.04.2012
Stromzähler für privaten Haushalt. (Bild: dpa/Bernd Weissbrod)
Preisanstieg
Energie zu Jahresbeginn wieder teurer
Die Energiepreise gehen wieder nach oben. Nach der rückläufigen Entwicklung gegen Jahresende 2005 ist der Energiepreisindex für Privathaushalte im Jänner gegenüber dem Vormonat um ein Prozent gestiegen.
Plus 10,3 Prozent im Jahresvergleich
Damit lag er um 10,3 Prozent über dem Niveau von Jänner 2005, teilte die Österreichische Energieagentur am Freitag mit.

Der Verbraucherpreisindex legte im Jahresabstand um 1,2 Prozent zu.
Grafik: APA
Benzin (Bild: APA) Sprit
Erstmals seit Oktober 2005 zeigten die durchschnittlichen Preise für Treibstoffe an den heimischen Zapfsäulen nach oben. Für Benzin musste im Jänner um rund zwei Prozent mehr berappt werden als im Monat davor, bei Diesel fiel die Preissteigerung mit 0,2 Prozent moderat aus.

Nach Berechnungen der Energieagentur lagen die Preise für Benzin und Diesel im Jahresvergleich somit um rund 17 bzw. rund 16 Prozent höher.
Elektrischer Stecker (Bild: DPA) Strom
Zu Jahresbeginn gerieten auch die Strompreise in Bewegung: Der durchschnittliche Preis stieg im Jänner gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent. Dieser Anstieg sei die stärkste monatliche Preisveränderung seit mehr als einem Jahr, so die Energieagentur.

Verglichen mit dem Vormonat habe sich dabei die durchschnittliche Grundgebühr am signifikantesten verändert. Dennoch war Strom im Jänner um 0,4 Prozent günstiger als zwölf Monate zuvor.
Heizkörper (Bild: ORF) Heizöl, Gas und feste Brennstoffe
Heizen kam hingegen teurer: Im Vergleich zum Vormonat stieg der Preis für Heizöl um 1,4 Prozent, Heizöl war damit knapp 24 Prozent teurer als im Jänner 2005.

Gleichzeitig zogen auch die Preise für leitungsgebundene Energieträger an. Während der Preis für Fernwärme gegenüber Dezember um 0,2 Prozent stieg (plus 5,8 Prozent gegenüber Jänner 2005), verteuerte sich Gas um 1,1 Prozent (plus 6,5 Prozent).

Die Preise für feste Brennstoffe folgten dem Trend und legten im Jänner im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent zu - und um 5,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat.
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