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MO | 13.02.2012
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erstmals über 39.000
Maturantenrekord für 2006 erwartet
Das Jahr 2006 bringt Österreich einen neuen Maturantenrekord: Laut der Prognose wird heuer erstmals mit mehr als 39.000 Maturanten gerechnet, in den vergangenen Jahren stagnierte die Zahl zwischen 37.000 und 38.000.
Starker Anstieg bis 2012
2010 sollen es bereits rund 42.000 sein, das vorläufige Maximum wird 2012 mit 42.700 erreicht. Bis 2020 ist dann wieder ein Rückgang auf 39.000 Maturanten zu erwarten. Das geht aus der Hochschulplanungsprognose im neuen Universitätsbericht hervor.
Geburtenraten und Bildungsbeteiligung
Die Entwicklung der Maturantenzahlen ist einerseits von den Geburtenraten und andererseits vom Ausmaß der Bildungsbeteiligung abhängig.

Während die Geburtenzahl in den 1980er und bis zur Mitte der 1990er Jahre mit 85.000 bis 96.000 Geburten pro Jahr weitgehend konstant war, erreichte sie 1997 mit 84.000 ein erstes Minimum, seit 2001 schwankt sie sogar nur zwischen 77.000 und 79.000 (2004).

Die Bildungsbeteiligung, also der Besuch höherer Schulen, steigt dagegen - abgesehen von einer Stagnation in den vergangenen Jahren - kontinuierlich.
Quote über 40 Prozent
2006 wird mit 39.100 Maturanten gerechnet, das entspricht einem Anteil von 40 Prozent am jeweiligen Altersjahrgang. In den Jahren davor stagnierten auch die Maturantenquote bei 37 bis 40 Prozent.

Bis 2020 steigt die Quote auf 45 Prozent. Damit wird dann fast jeder zweite junge Österreicher eine höhere Schule absolviert haben.
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Mehr als 40.000 Maturanten 2009
2009 wird mit rund 41.000 Maturanten erstmals die 40.000er-Marke durchbrochen, der Höhepunkt wird dann für das Schuljahr 2011/12 mit 42.700 Maturanten erwartet.

Anschließend kann der Anstieg der Bildungsbeteiligung die fallenden Geburtenzahlen nicht mehr kompensieren: Bis 2015 sinken die Maturantenzahlen deshalb auf etwas mehr als 41.000, um dann 2020 mit 39.000 wieder auf den für heuer prognostizierten Wert zurückzufallen.
Mehr Frauen mit Matura
Bis 2020 praktisch konstant bleibt mit 41 bis 43 Prozent übrigens der Anteil jener, die über eine AHS zur Matura kommen. Zum Vergleich: 1971 waren es noch 75 Prozent, 1990 wurden die AHS vor allem durch den Ausbau des berufsbildenden Schulwesens erstmals in die Minderheit gedrängt.

Mit 56 bis 57 Prozent unverändert bleibt auch der Frauenanteil unter den Maturanten.
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