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MI | 11.04.2012
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Sex-Skandal
Callgirl-Affäre im Parlament
Gegen "eine Hand voll" Freier in der Callgirl-Ring-Affäre wird ermittelt. Das hat der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien, Werner Pleischl, bekannt gegeben.
Verhöre angesetzt
Jene Männer, die am Telefon dezidiert nach jugendlichen Mädchen verlangten, müssen demnach schon bald als Beschuldigte dem U-Richter Rede und Antwort stehen. "Wo sich aus Telefonprotokollen ein ausreichender Tatverdacht ergibt, wird das jetzt rasch nachgeholt", so Pleischl.
Freier gingen leer aus
Abhörprotokolle der Polizei hatten im Vorjahr zu einem Strafprozess in Korneuburg geführt. Vier Männer wurden unter anderem wegen internationalen Frauenhandels zu teilbedingten Haftstrafen verurteilt.

Den Freiern passierte nichts. Sie konnten laut Staatsanwaltschaft glaubhaft machen, dass sie nicht von der Minderjährigkeit der Mädchen wussten.
Staranwalt outete sich
Staatsanwälte, Diplomaten, Politiker - sie alle seien unter den Kunden, so der "Falter". So räumte nun auch der bekannte US-Anwalt Ed Fagan ein, mit dem Callgirl-Ring in Kontakt gekommen zu sein.

Das er Kunde einer minderjährigen Prostituierten war, sei ihm nicht bewusst gewesen, so Fagan in einer Stellungnahme.
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