|
|
 |
 |
VERKEHR |
15.08.2011 |
|
|
|
|
Spritpreisdatenbank geht online
Am Dienstag geht die Spritpreisdatenbank der Energie-Regulierungsbehörde E-Control und des Wirtschaftsministeriums online. Der zusätzliche Wettbewerb aufgrund der transparenten Preise soll zu günstigeren Spritpreisen führen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Mehr Transparenz und Wettbewerb"
Auf der Website Spritpreisrechner.at sind die Preise der fünf günstigsten Tankstellen in der Umgebung des Autofahrers abrufbar. "Mehr Transparenz erhöht den Wettbewerb am Treibstoffmarkt und schafft bei den Konsumenten ein noch stärkeres Bewusstsein für die Vorteile von Preisvergleichen", so Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Montag.
Neben den günstigsten Preisen seien unter anderem auch Daten über die Öffnungszeiten und das Shopangebot der Tankstellen abrufbar.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Preisänderungen nur einmal am Tag
In Anlehnung an die geltende Spritpreisverordnung, wonach die Treibstoffpreise nur einmal am Tag, um 12.00 Uhr, erhöht werden dürfen, müssen die Tankstellenbetreiber Änderungen zu diesem Zeitpunkt unverzüglich - also binnen zehn Minuten - melden. Ab dann sind nur noch Preissenkungen möglich, für deren Meldung die Tankstellenbetreiber maximal eine halbe Stunde Zeit haben.
Kontrolliert wird die Meldepflicht von den zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden. Bei Verstößen können Geldstrafen von bis zu 2.180 Euro verhängt werden und im Wiederholungsfall sogar bis zu 7.260 Euro.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
So funktioniert die Datenbank
User können ab dem 16. August auf Spritpreisrechner.at eine Adresse in eine Suchmaske eingeben, wobei der Umkreis so lange erweitert wird, bis zehn Tankstellen gefunden sind, die auf einer Landkarte angezeigt werden.
Diese zehn werden aufgelistet, im Einklang mit den EU-Wettbewerbsregeln die fünf günstigsten Anbieter mit Angabe der gemeldeten Preise. Somit sollen sowohl wettbewerbsverzerrende Preisangleichungen nach oben, als auch umweltschädigende Umwegverkehre durch das Fahren langer Strecken zum Tanken verhindert werden.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
IPhone-App in Planung
Die Errichtung der Datenbank hat rund 60.000 Euro gekostet, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium. Eine iPhone-App ist in Planung.
Zugang zu allen Daten erhalten laut Wirtschaftsministerium neben den Bezirksverwaltungsbehörden auch die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB). Die Wettbewerbshüter könnten "somit ihre Aufgaben noch besser wahrnehmen und allenfalls kartellrechtliche Untersuchungen durchführen, falls die Voraussetzungen dafür gegeben sind".
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Kritik: "Bürokratischer Aufwand steigt"
Kritisiert wird die Datenbank vom Fachverband des Energiehandels und vom Fachverband der Tankstellen in der WKÖ: "Durch die Spritpreisdatenbank wird das Transparenz-Niveau kaum weiter erhöht, allerdings steigt der bürokratische und finanzielle Aufwand, der uns nicht ersetzt wird."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Links:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|