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MO | 13.02.2012
Hundert-Euro-Scheine (Bild: ORF.at)
Außenhandel
Exportvolumen soll über 100 Mrd. Euro steigen
Nach dem krisenbedingten Einbruch der Exporte erholt sich der Außenhandel wieder. Im ersten Halbjahr legte das Volumen kräftig um 12,5 Prozent zu.
"Exportstärke unser wichtigster Trumpf."
"Export reißt uns raus"
Für das Gesamtjahr rechnet die Wirtschaftskammer (WKÖ) mit einem Plus von zumindest sieben Prozent. Voraussichtlich werde die Marke von 100 Mrd. Euro "deutlich" übertroffen, sagte WKÖ-Präsident Christoph Leitl am Dienstag.

Auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) sieht die heimische Wirtschaft "auf dem besten Weg, unser Exportziel von 100 Milliarden Euro für 2010 zu erreichen".

"Der Export reißt uns raus" so Leitl, der von gut 50.000 Arbeitsplätzen sprach, die durch den Zuwachs bei den Exporten gesichert würden. "Die Exportstärke ist unser wichtigster Trumpf für ein echtes, sich selbst tragendes Wirtschaftswachstum in Österreich", so auch Mitterlehner. Im Vorjahr war das Volumen um 20 Prozent eingebrochen
40.000 exportierende Betriebe
Insgesamt zählt die WKÖ 40.000 Exporteure, davon sind 2.000 heuer neu dazu gekommen. Auch 2011 sollen 2.000 Firmen motiviert werden, erstmals in den Export einzusteigen. Derzeit werde die Hälfte der Wirtschaftsleistung über Exporte (Waren und Dienstleistungen) verdient, 2012 sollen es wie früher wieder 60 Prozent sein, hat sich die Kammer zum Ziel gesetzt.
Wichtige neue Märkte
Zum Exportwachstum sollen insbesondere wirtschaftlich aufstrebende Länder wie China und Brasilien beitragen. Der Überseeanteil der Exporte soll von derzeit 17 Prozent bis 2012 auf 20 Prozent steigen. Basis wäre eine Verdoppelung der Ausfuhren nach China - realistisch angesichts des Zuwachses von 42,4 Prozent im ersten Halbjahr.
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