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WIRTSCHAFT |
06.09.2010 |
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Mittelstand weiter im Aufwind
Auf dem heimischen Absatzmarkt geht es wieder aufwärts. Vor allem der Mittelstand freut sich über eine wachsende Auftragslage. Wobei es den Firmen im Westen am besten geht. Wien ist Schlusslicht.
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Bestes Ergebnis seit 2008. |
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900 Firmen befragt
50 Prozent der 900 im Juli befragten österreichischen Firmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als "gut", 42 Prozent als "eher gut". Das ist das beste Ergebnis seit Jänner 2008, als die Wirtschaftskrise ihren Anfang nahm.
Dabei gibt es allerdings regionale Unterschiede. Im Westen Österreichs geht es den Unternehmen am besten, Niederösterreich und Wien sind Schlusslichter, geht aus dem am Montag veröffentlichten Mittelstandsbarometer des Beratungsunternehmens Ernst & Young hervor.
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Wien und Niederösterreich hinken hinterher
Vor allem im Tirol und Vorarlberg, aber auch im Burgenland sprechen 60 Prozent und mehr von einer guten Auftragslage. Salzburg, Oberösterreich und Kärnten liegen im Mittelfeld und bewegen sich um die 50 Prozent. Schlusslichter sind die Steiermark, Wien und Niederösterreich. 47 Prozent der Mittelständler aus der Steiermark und Wien sowie nur 41 Prozent aus Niederösterreich bewerten ihre Geschäftslage als gut.
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Wieder mehr Neueinstellungen
39 Prozent rechnen mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten. Damit ist die Zahl der Optimisten so groß wie seit Jänner 2008 (48 Prozent) nicht mehr. Interessanterweise erwartet sogar ein höherer Prozentsatz - nämlich jedes zweite mittelständische Unternehmen - für die zweite Jahreshälfte 2010 eine Verbesserung der Wirtschaftslage in Österreich. Dabei zeigen sich Industrieunternehmen am zuversichtlichsten.
Auch bei den Neueinstellungen zeigen sich die mittelständischen Unternehmen optimistischer. 27 Prozent der Befragten geben an, zusätzliche Mitarbeiter einstellen zu wollen (Februar: 17 Prozent). Dabei ergibt sich aus Neueinstellungen und Personalabbau erstmals wieder ein deutlich positiver Saldo. Dennoch sind es weit weniger Neueinstellungen als vor der Krise.
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