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MI | 11.04.2012
Soldatinnen (Bild: APA/Bundesheer)
LIFESTYLE
Heer schneidert Umstandsmode
Das Bundesheer macht Umstandsmode. Soldatinnen haben während Mutterschutz und Karenz Anspruch auf passende Bekleidung und persönliche Ausrüstung. Das wurde mit einem eigenen Erlass kürzlich geregelt.
Erlass regelt Kleidung für Schwangere.
Anlass: Schwangere Soldatin aus Salzburg
Schwangerschaftsmodelle gibt es für den alten Dienstanzug 75 sowie für den neuen Kampfanzug 03.

Anlass für den Ministeriumserlass vom 9. Juli 2010 war eine schwangere Soldatin aus Salzburg, die während ihrer Schwangerschaft angepasste Uniformteile benötigte.
Zwei Schnittmuster
Für den Dienstanzug 75 gibt es zwei Schnittmuster: das Umstandsfeldhemd und die Umstandsfeldhose. Beim Kampfanzug 03 sind Jacken und Hosen "relativ weit geschnitten und während der Schwangerschaft in entsprechender Größe auszufassen", heißt es in dem Erlass. Gleiches gilt auch für Nässeschutzjacken und -hosen sowie für die Thermobekleidung.

Den Ausgangsanzug in Grau bzw. Weiß gibt es aus Kostengründen nicht als Umstandsmodell. "Bei auftretendem Bedarf sind die Uniformteile durch Vertragsschneider zu adaptieren und die erwachsenen Kosten aus der Forterhaltungsgebühr zu refundieren."
Uniform auch im Innendienst
Dass schwangere Soldatinnen Umstandsfeldhosen bekommen und ihre Kampfanzüge angepasst werden, heißt aber nicht, dass sich Schwangere ständig im "Feld" aufhalten oder kämpfen.

Beim Militär trägt man/frau auch im Innendienst Uniform. Ansonsten gilt beim Bundesheer das Mutterschutzgesetz mit allen seinen Regelungen.
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