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MO | 13.02.2012
Brieftasche mit Geldscheinen (Bild: dpa/Frank Kleefeldt)
WIRTSCHAFT
Juni-Inflation stieg auf zwei Prozent
Die Inflationsrate ist im Juni auf zwei Prozent gestiegen nach 1,9 Prozent im Monat davor. Das geht vor allem auf die teureren Mineralölprodukte (plus 14 Prozent) zurück, ohne sie läge die Inflation bei 1,4 Prozent.
Grafik: APA Preistreiber Wohnen und Verkehr
Hauptpreistreiber im Jahresabstand war die Ausgabengruppe "Wohnen, Wasser und Energie" mit 2,8 Prozent, so die Statistik Austria. Dafür waren überwiegend Teuerungen bei der Instandhaltung von Wohnungen (plus drei Prozent) und der Haushaltsenergie (plus 3,5 Prozent) sowie höhere Wohnungsmieten (plus 4,2 Prozent) verantwortlich.

Einen Anstieg um durchschnittlich ebenfalls 2,8 Prozent gab es in der Ausgabengruppe "Verkehr". Hier schlug wie schon im Mai die Teuerung bei Treibstoffen durch (plus zwölf Prozent). Wartung und Reparatur von Pkws wurden um drei Prozent teurer.

Pkws hingegen wurden um zwei Prozent billiger, Flugtickets um zwölf Prozent. In der Ausgabengruppe "Freizeit und Kultur" stiegen die Preise für Pauschalreisen um vier Prozent an.
Mobiltelefone teurer
Die Preise für Güter der Gruppe "Verschiedene Waren und Dienstleistungen" stiegen um durchschnittlich 2,7 Prozent. Die Teuerung bei Uhren und Schmuck (plus 18 Prozent) und bei Versicherungsdienstleistungen (plus 2,2 Prozent) war dafür verantwortlich.

Zu den wichtigsten Preisänderungen im Jahresabstand zählt ein Plus von 55,1 Prozent beim Grundentgelt für Mobiltelefone.

Das Gesprächsentgelt wurde dafür im Jahresabstand um 38,3 Prozent billiger. Deutliche Preiserhöhungen gab es mit 29,4 Prozent bei Halsketten.
Kleidung und Schuhe billiger
Die Gruppe "Bekleidung und Schuhe" war mit einem Preisrückgang von 1,8 Prozent der Hauptpreisdämpfer. Grund dafür sind Preise für Bekleidungsartikel, die mit Beginn des Sommerschlussverkaufs um drei Prozent zurückgingen.
Verbraucherpreisindex unverändert
Der allgemeine Verbraucherpreisindex (VPI) blieb im Monatsabstand unverändert, ebenso der Pensionistenpreisindex (PIPH). Der harmonisierte Preisindex (HVPI) legte im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 1,8 Prozent zu.
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