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MO | 13.02.2012
(Bild: Fotolia/Lars Dittmar)
WIRTSCHAFT
Trotz Krise: Zahl der Dollar-Millionäre steigt
Trotz Wirtschaftskrise ist in Österreich die Zahl der Dollar-Millionäre deutlich gestiegen. 2009 hatten 39.077 Personen ein siebenstelliges Vermögen vorzuweisen. Auch das restliche Privatvermögen legte kräftig zu.
Verluste wettgemacht
Die Vermögenswerte von Privatanlegern machten die Verluste von 2008 wett und sind wieder auf Vorkrisenniveau geklettert, teils sogar darüber. Das geht aus der neuen "Global Wealth 2010"-Studie der Boston Consulting Group (BCG) hervor.

In Österreich stieg die Zahl der Dollar-Millionärshaushalte um 9,8 Prozent von 35.582 auf 39.077, weltweit um 14 Prozent auf 11,2 Millionen.
Hoher Millionärszuwachs in der Slowakei
Die meisten Millionäre wohnen in den USA, gefolgt von Japan, China, Großbritannien und Deutschland. Am stärksten wuchs die Zahl der Dollar-Millionärshaushalte in Singapur (plus 35 Prozent), gefolgt von Malaysia (plus 33 Prozent), der Slowakei (plus 32 Prozent) und China (plus 31 Prozent).

Die höchste Millionärsdichte weisen Singapur und Hongkong mit 11,4 bzw. 8,8 Prozent aller Haushalte auf. In Europa ist die Dichte in der Schweiz am höchsten mit 8,4 Prozent.
APA/R. Waxmann
Vermögen steigen wieder
Auch die privat verwalteten Vermögen stiegen in Österreich im Vorjahr von 628 auf 676 Mrd. Dollar (561 Mrd. Euro), wobei die Wachstumsrate in den Jahren 2007 bis 2009 durchschnittlich drei Prozent jährlich betrug.

Auch weltweit wurden die Verluste von 2008 wieder wettgemacht - in Europa wurde sogar der Höchstwert von vor der Krise übertroffen: In der nach wie vor reichsten Region sprangen die verwalteten Vermögenswerte von 36,5 auf 37,1 Billionen Dollar (30,8 Billionen Euro) in die Höhe.
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