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MI | 11.04.2012
Besetzter Hörsaal an der Uni Graz (Bild: ORF)
POLITIK
Hörsaalbesetzungen kosteten 1,7 Mio. Euro
Die Hörsaalbesetzungen im Zuge der Studentenproteste haben die Unis rund 1,7 Mio. Euro gekostet. Dies geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) hervor.
Spitzenreiter Uni Wien
Mit Abstand am höchsten waren die durch Anmietung von Ersatzräumen und die Behebung von Schäden verursachten Kosten mit 1,5 Mio. Euro an der Uni Wien.

An der größten Hochschule des Landes wurden mehr als 600.000 Euro für die Miete von Ersatzräumen für Lehrveranstaltungen aufgewendet. Rund 500.000 Euro kostete die Beseitigung von Schäden inklusive Aufwendungen für gestohlene Hörsaalausstattung.

Zusätzliche Mittel hätten vor allem im Sicherheitsbereich und für Extrareinigungen und Müllentsorgung eingesetzt werden müssen.
Uni Innsbruck
An der Uni Innsbruck beliefen sich die Kosten der Besetzung auf insgesamt rund 166.000 Euro. Davon entfielen rund 75.000 Euro auf die Auslagerung von Lehrveranstaltungen und 54.000 auf Kosten für Sicherheitsdienste. Auf 12.000 Euro belaufen sich die Sachschäden an der besetzten Sowi-Aula durch Vandalismus.
Uni Graz
An der Uni Graz verursachten die Besetzungen einen Schaden in Höhe von 45.000 Euro. Davon entfielen auf Anmietungen 14.000 Euro und auf die Beschäftigung von Sicherheitsdiensten 31.000 Euro.
Uni Linz
An der Uni Linz entstand ein Schaden von 1.600 Euro, an den übrigen Universitäten sind laut Anfragebeantwortung durch die Besetzungen keine Mehrkosten entstanden.
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