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Inflationsabgeltung |
24.11.2009 |
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Pensionen steigen um 1,5 Prozent
Die Pensionsanpassung für 2010 ist fix: Bis zu einem Betrag von 2.466 Euro pro Monat werden die Pensionen um 1,5 Prozent erhöht. Darüber gibt es einen monatlichen Fixbetrag, Mindestpensionisten erhalten eine Einmalzahlung.
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Über 2.644 Euro gibt es einen Fixbetrag von 36,99 Euro monatlich. |
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In einer letzten, nicht einmal 20 Minuten dauernden Verhandlungsrunde einigten sich Regierung und Seniorenvertreter am Dienstag auf die Pensionsanpassung für das Jahr 2010.
Pensionen bis zu einem Wert von 2.466 Euro monatlich werden damit um 1,5 Prozent angehoben. Darüber gibt es einen Fixbetrag von 36,99 Euro monatlich. Die Seniorenvertreter konnten sich mit ihrer Forderung nach einer höheren Pensionsanpassung nicht durchsetzen.
Lediglich für niedrige Pensionen bis 1.300 Euro wird es eine Einmalzahlung geben, erklärten die Verhandlungsführer am Dienstag im Bundeskanzleramt.
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35 Mio. Euro für Einmalzahlungen
Für die Einmalzahlung werden laut Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) 35 Mio. Euro für 1,43 Mio. Bezieher kleiner Pensionen zur Verfügung stehen. Details müssen allerdings noch geklärt werden, weshalb die Pensionanpassung von der Regierung noch nicht am Dienstag, sondern erst später per Rundlaufbeschluss abgesegnet wird.
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1,8 Prozent mehr hätten 608 Mio. Euro gekostet. |
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Pröll: Unter kalkulierten Kosten
Zufrieden mit der Einigung zeigte sich auch Finanzminister Josef Pröll (ÖVP). Er verwies darauf, dass die nun beschlossene Pensionserhöhung 2010 insgesamt 544 Mio. Euro kosten werde. Damit bleibe man deutlich unter den im Budget eingeplanten Kosten von 608 Mio. Euro (so viel hätte eine Erhöhung um 1,8 Prozent gekostet).
Noch teurer wäre laut Pröll die Abgeltung des von den Senioren geforderten Pensionistenpreisindex gewesen, der mit 644 Mio. Euro zu Buche geschlagen hätte.
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Blecha zufrieden, für Khol "erträglich"
Für die Senioren machte SPÖ-Pensionistenchef Karl Blecha klar, dass er auch weiterhin für die Pensionserhöhung nach dem Pensionistenpreisindex eintreten werde. Dennoch bezeichnete er die Einigung vom Dienstag als "sehr zufriedenstellendes Ergebnis", weil die Einmalzahlung diesen speziell auf Senioren zugeschnittenen Inflationswert zumindest im Bereich der niedrigen Pensionen in etwa abdecken werde.
ÖVP-Seniorenbundobmann Andreas Khol bezeichnete das Verhandlungsergebnis als für die niedrigen Pensionen "erträglich", für die mittleren und hohen Pensionen als "bescheiden". Dennoch könne er hinter dieser Einigung stehen, so Khol.
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