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BILDUNG |
29.10.2009 |
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Unis: Besetzung und Proteste gehen weiter
Nach der Massendemonstration in Wien ging der Studentenprotest auch am Donnerstag weiter: In Wien wurde ein weiterer Hörsaal besetzt, in Tirol endete ein Protestzug durch die Innenstadt ebenfalls mit einer Besetzung.
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Wien: Weiterer Hörsaal besetzt
Neben dem Audimax der Uni Wien, dem größten Hörsaal Österreichs, ist nun auch der C1, der größte Hörsaal auf dem Wiener Unicampus, besetzt. Die Angaben über die Zahl der Besetzer schwanken zwischen 70 und 300.
Die Studenten richten sich auf eine längere Besetzungsdauer ein. Derzeit werde ähnlich wie im Audimax eine "Volksküche" eingerichtet. Die Leitung der Universität Wien bot den Besetzern des Audimax unterdessen Gespräche an.
Die für Freitag im Audimax geplanten Lehrveranstaltungen werden wieder im Austria Center abgehalten.
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BOKU-Eröffnung mit Studentenprotest
Rund 50 Studenten nutzten am Donnerstag die Eröffnung des Vienna Institute of BioTechnology (VIBT) der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien-Döbling als Plattform für ihren Protest.
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wien.ORF.at
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Tirol: ÖH distanziert sich von Demonstration. |
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Proteste in Tirol: Aula der SOWI besetzt
Knapp 1.000 Studenten demonstrierten nach Angaben der Veranstalter am Donnerstag in der Innsbrucker Innenstadt. Nach ersten Schätzungen der Polizei fanden sich am frühen Nachmittag rund 600 Teilnehmer vor der Uni Innsbruck ein. Mehr Geld für Bildung war die Hauptforderung der Demonstranten.
Nach dem Ende der Veranstaltung besetzten rund 200 Studenten die Aula der SOWI. Die offizielle Vertretung der Studierenden, die ÖH, distanzierte sich bereits vorab von der Demonstration und plant eine eigene Aktion für Freitag im Rahmen der Eröffnung der neuen Unibibliothek.
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tirol.ORF.at
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Salzburger Studenten halten Hörsaal besetzt
An der Universität Salzburg beim Rudolfskai halten Studenten weiterhin einen Hörsaal besetzt. Donnerstagvormittag waren es rund 150 Personen. 70 hatten auch in der Nacht dort ausgeharrt.
Vorangegangen war ein Protestmarsch durch die Innenstadt. Rund 300 Studenten, Schüler und Mitglieder der Gewerkschaftsjugend nahmen an der Kundgebung am Mittwoch teil.
Begleitet wurden sie auch von Universitätsprofessoren, die ebenfalls auf Missstände aufmerksam machten - zum Beispiel Dozent Herbert Lettner. Er betonte, die Universität stehe vor "extrem großen" finanziellen Problemen, dazu kämen noch große Kapazitätsprobleme.
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salzburg.ORF.at
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Großdemo auch in Graz
Mit einer Großdemonstration gingen am Donnerstag die Studentenproteste auch in Graz weiter. Die Forderungen der Studenten: keine Studiengebühren, keine Zugangsbeschränkungen, bessere Studienbedingungen und mehr Geld für die Unis.
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steiermark.ORF.at
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Grazer TU-Studenten besetzen Hörsaal
Studierende der Technischen Universität Graz besetzten bereits am späten Mittwochnachmittag einen Hörsaal. Die Aktion folgte einem "mehrheitlichen" Beschluss der Studierenden-Vollversammlung, die im Vorfeld abgehalten worden war.
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steiermark.ORF.at
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Verhaltener Protest in Linz
Der Protest an der Johannes-Kepler-Uni in Linz verläuft im Vergleich zu anderen Universitätsstädten deutlich verhaltener. Gerade einmal 20 Studierende haben hier den größten Hörsaal besetzt, auch zum Unmut vieler ihrer Kollegen.
Donnerstagmittag traf sich Vizerektor Herbert Kalb mit den Hörsaalbesetzern und nahm ihre Forderungen entgegen.
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ooe.ORF.at
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Keine Protestaktionen an FHs im Burgenland
Im Burgenland planen die Studenten der Fachhochschulen derzeit keine großen Protestaktionen. Die Solidarität mit den protestierenden Unistudenten sei aber groß, hieß es.
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burgenland.ORF.at
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Treffen mit Hahn ergebnislos zu Ende
Nachdem die Studentenproteste am Mittwochabend mit einer Massendemonstration in Wien ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hatten, kam es am Donnerstag erstmals zu einem Treffen zwischen der ÖH-Spitze und Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP).
Das Treffen ging ohne Ergebnisse zu Ende. Hahn habe sich "geistig schon nach Brüssel verabschiedet", hieß es seitens der ÖH. Ein Treffen mit den Studenten im Audimax der Uni Wien, die sich unabhängig von der ÖH organisiert haben, lehnt Hahn nach wie vor ab.
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