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SIRENEN |
02.10.2009 |
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Zivilschutzprobealarm in ganz Österreich
Am Samstag fand in Österreich der jährliche bundesweite Zivilschutzprobealarm statt, bei dem gleichzeitig mehr als 8.000 Sirenen getestet wurden.
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Überprüfung der Technik
Die an jedem ersten Samstag im Oktober vorgesehene Alarmierung diene einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen, andererseits soll die Bevölkerung mit der Bedeutung der Warnsignale vertraut gemacht werden, sagte die Leiterin der Abteilung Zivilschutz, Krisen- und Katastrophenschutzmanagement im Innenministerium, Doris Ita, gegenüber der APA.
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Ergebnisse der Vorjahres sehr zufriedenstellend
Die Ergebnisse des Probealarms im Vorjahr waren nach Angaben des Innenministeriums sehr zufriedenstellend. 8.126 Sirenen wurden auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, wobei 99,56 Prozent der Sirenen funktionierten.
In Niederösterreich fiel von insgesamt 2.400 Sirenen keine einzige aus, keine Ausfälle gab es ebenfalls im Burgenland und in Wien, zu geringfügigen Ausfällen kam es in Oberösterreich (0,43 Prozent), in der Steiermark (0,46 Prozent), in Vorarlberg (0,51 Prozent), in Salzburg (0,82 Prozent), in Kärnten (1,03 Prozent) und in Tirol (1,05 Prozent).
Allgemein lagen 2008 die Ausfälle in den Bundesländern bei etwa 0,44 Prozent (2008 bei ca. 0,37 Prozent). Vereinzelt gab es auch Probleme hinsichtlich der Hörbarkeit der Signale. Die Ausfälle wurden wieder zum Anlass genommen, Wartungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen.
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Flächendeckendes Warnsystem
Informationen über die Massenmedien einschließlich des ORF sollten dafür sorgen, dass der Probealarm am Samstag nicht mit einem echten Alarm verwechselt wird und besorgte Bürger die Notrufnummern blockieren.
Programmgemäß wurden zwischen 12.00 und 12.45 Uhr vier Signale getestet. Anfangs heulten für 15 Sekunden alle Sirenen "probeweise". Dann folgte ein drei Minuten anhaltender Dauerton, der im Ernstfall vor einer herannahenden Gefahr warnt. Hier sollte man in einer echten Krisensituation das Radio oder den Fernseher einschalten, um sich über entsprechende Verhaltensmaßnahmen zu informieren.
Ein 60 Sekunden dauernder auf- und abschwellender Heulton bedeutet anschließend "Alarm". Im Ernstfall wären hier schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufzusuchen und die über Radio und TV durchgegebenen Maßnahmen zu befolgen. "Entwarnung" bedeutet der abschließende, eine Minute anhaltende Dauerton. Entsprechende Zusatzinformationen erfolgen wieder über Hörfunk und Fernsehen.
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