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MO | 13.02.2012
Auf manchen ÖBB-Strecken kann man Fahrkarten nur mehr im Automaten kaufen (Bild: APA)
VERKEHR
ÖBB und Wiener Linien erhöhen Ticketpreise
Kurz vor Ferienbeginn erhöht die Bahn die Preise für Fahrkarten im Durchschnitt um fast fünf Prozent. Auch in Wien wird der öffentliche Verkehr teurer. Einzelfahrscheine kosten seit 1. Juli zehn Cent mehr.
200 Pendler betroffen
Allein im Verkehrsverbund Ost-Region sind durch die Erhöhung rund 200.000 Pendler, die auf ihrem Weg zum Arbeitsplatz mit dem Bus oder der Bahn fahren, betroffen.

So steigt zum Beispiel der Preis für eine Monatskarte für die Strecke Wr. Neustadt - Wien mit Benützung der Kernzone von 138,50 Euro auf 143,70 Euro.
Preiserhöhung bei Wiener Linien
Wer ab 1. Juli in Wien die U-Bahn oder Schnellbahn benutzen will, muss ebenfalls tiefer in die Tasche greifen: Die Preise für Einzelfahrscheine und Streifenkarten bei den Wiener Linien werden um zehn Cent erhöht.
Ab Juli sind 1,80 Euro zu zahlen
Der Fahrschein für eine Zonenfahrt wird statt 1,70 Euro dann 1,80 Euro kosten. Der Preis für eine Streifenkarte für vier Fahrten wird sich von 6,80 Euro auf 7,20 Euro erhöhen. Die 8-Tage-Karte kostet künftig 28,80 Euro, also um 1,60 Euro mehr als bisher.
"Falsches Signal"
Kritik kommt von der Arbeiterkammer, den Grünen und der überparteilichen Fahrgast-Plattform "ProBahn Österreich". Angesichts der Wirtschaftskrise sei eine Preiserhöhung jetzt das falsche Signal und müsse zurückgenommen werden, fordern sie.
Containerbeförderung: Plus 15 Prozent
Neben den Personen-Tickets wird auch die Güterbeförderung teurer. Die Rail Cargo hat die Tarife für die Beförderung von unbegleiteten Containern um bis zu 15 Prozent erhöht. Die Rollende Landstraße ist davon nicht betroffen.
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