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WIRTSCHAFT |
23.01.2009 |
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Geringe Bildung erhöht Arbeitslosigkeitsrisiko
Pflichtschulabsolventen haben ein vielfach höheres Risiko, arbeitslos zu werden, als Personen mit höherer Schulbildung. Laut AMS ist die Quote mit 14,1 Prozent mehr als doppelt so hoch wie über alle Bildungsgruppen gerechnet (5,8 Prozent).
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Fast Hälfte hat nur Pflichtschulabschluss
"2008 hatten von insgesamt 212.253 Jobsuchenden, die beim AMS gemeldet waren, 46,7 Prozent nur einen Pflichtschulabschluss", sagte AMS-Vorstand Johannes Kopf.
Diese Zahl "zeigt deutlich, dass das Problem der Arbeitslosigkeit vor allem ein Problem von Personen mit geringer Ausbildung ist", so Kopf.
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Lehre deutlich gefragter
Deutlich gefragter bei Unternehmen als Pflichtschulabsolventen seien Personen mit Lehrabschluss, unter diesen lag die Arbeitslosigkeit im Vorjahr bei 5,0 Prozent.
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Niedriges Risiko mit hohem Bildungsniveau
Das Arbeitslosenrisiko von Personen mit mittlerem Bildungsabschluss - also mit Berufsausbildung oder Matura ohne Studium - lag bei AHS-Absolventen bei 3,0 Prozent, bei Absolventen von Berufsbildenden Mittleren Schulen (BHS) bei 2,8 Prozent, bei Absolventen von Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) bei 3,1 Prozent.
Ein sehr niedriges Risiko arbeitslos zu werden hatten Absolventen einer Universität, Fachhochschule oder Pädagogischen Akademie. Dort lag die Arbeitslosenquote im Jahr 2008 bei nur 1,9 Prozent. Kopf: "Diese Zahlen zeigen, wie wichtig gute Qualifikation für berufliche Entwicklung ist."
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