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Prämierung |
11.12.2008 |
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"Übelsetzung" des Jahres geht an Eurolines
Der diesjährige Preis für die schlechteste Übersetzung des Jahres geht an das Transportunternehmen Eurolines. 2007 kürte der Österreichische Übersetzer- und Dolmetscherverband Universitas Ex-Vizekanzler Hubert Gorbach für seinen Brief an den britischen Finanzminister.
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"Sitzfläche des Vorbehaltes erforderlich." |
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Unverständliche Fahrpläne
Den "Übelsetzungspreis" bekommt Eurolines wegen seiner unverständlichen Fahrpläne in osteuropäischen Sprachen.
Im polnischen Fahrplan findet sich etwa die Information "Rezerwacja 24 h przed odlotem", zu Deutsch: "Buchung 24 vor dem Abflug". Die polnische Version des Hinweises "Sitzplatzreservierung erforderlich" lautet "Siedzisko zastrzezenia wymagane", was rückübersetzt in etwa bedeutet "Sitzfläche des Vorbehaltes erforderlich".
"Allem Anschein nach handelt es sich hier um Computerübersetzungen", meint die Generalsekretärin des Verbandes, Dagmar Sanjath.
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Preis: Urkunde und Namensliste
Der Österreichische Übersetzer- und Dolmetscherverband Universitas vergibt den "Übelsetzungspreis" für die schlechteste Übersetzung des Jahres.
Als Preis stellt der Verband eine entsprechende Urkunde aus und lässt heuer der Firma Eurolines ein Verzeichnis aller Übersetzer und Dolmetscher des Verbandes zukommen.
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Tagesfahrt als "Sonnenweg"
Im Ungarischen werden im Fahrplan nach Budapest "Ermäßigungen" mit "ha ön könyv" wiedergegeben, was auf Deutsch "wenn Sie Buch" bedeutet. "Mittwochs" wird in der ungarischen Version zu "marktlich" und die Tagesfahrt entpuppt sich als "Sonnenweg".
Besonders verwirrend: Wo die wichtige Information "kein Bus" stehen sollte, heißt es im Ungarischen "die Busse".
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