|
|
 |
 |
Gesundheit |
26.05.2008 |
|
|
|
|
Generika-Anteil deutlich gestiegen
Der Anteil der Verschreibungen von Generika ist in Österreich deutlich gestiegen. Machten Nachahmepräparate im Jahr 2000 noch rund sechs Prozent aus, beträgt dieser Wert mittlerweile 20 Prozent.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Im internationalen Vergleich niedrig
Trotzdem ist das Verhältnis im Vergleich zu anderen europäischen Ländern niedrig: In Litauen beträgt der Generika-Anteil 78 Prozent, in Polen 77 Prozent, geht aus Zahlen der Apothekerkammer hervor.
In diesen Staaten ist "Aut idem" (der Arzt verschreibt den Wirkstoff, der Apotheker wählt das günstigste Medikament) die Praxis.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Generika gibt es um die Hälfte. |
|
|
|
Halb so teuer wie nichtgenerische Mittel
Der Österreichische Generikaverband (OEGV) hat die Arzneimittelkosten auf Basis des Fabriksabgabepreises analysiert und kommt zu dem Schluss, dass Generika durchschnittlich die Hälfte von nichtgenerischen Medikamenten kosten würden. Dabei beruft man sich auf Daten von IMS Health Austria.
Nichtgenerische Arzneimittel kosten in Österreich auf Basis des Fabriksabgabepreises durchschnittlich elf Euro. Generika gibt es im Preisvergleich schon um die Hälfte, nämlich um 5,60 Euro.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Medikamente für doppelt so viele Patienten
Für die Qualität der österreichischen Medikamentenversorgung würde das bedeuten: Doppelt so viele Patienten können um das gleiche Geld behandelt werden, so der Schluss des Generika-Verbandes. Die Apothekerkammer betont allerdings, dass das längst nicht bei allen Mitteln so sei.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Potenzial bei weitem nicht ausgeschöpft"
14,5 Prozent der Ausgaben für Medikamente entfallen laut IMS Health Austria auf Generika. "Generika weisen eine gewaltige Leistungsbilanz auf", kommentiert OEGV-Obmann Otmar Peischl diese Zahlen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|