| |
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
Wirtschaft |
01.05.2008 |
|
|
|
|
Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter
Die Arbeitslosigkeit ist erneut spürbar zurückgegangen. Gegenüber 2007 verringerte sich die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen im Arpil um 6,5 Prozent oder um 14.301 Jobsuchende auf 205.074.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Im März war die Zahl binnen Jahresfrist um 11,5 Prozent auf 210.456 Arbeitslose gesunken.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 Gemeldete Arbeitslose
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 Veränderungen zum Vorjahr in Prozent (*nicht in offizieller Arbeitslosenzahl enthalten). |
|
|
|
Deutlicher Rückgang bei Jugendlichen
Im April ging die Arbeitslosigkeit bei Männern und Inländern mit minus 7,5 bzw. minus 6,8 Prozent etwas stärker zurück als bei Frauen und Ausländern mit minus 5,5 bzw. minus 5,4 Prozent.
Deutlich war der Rückgang auch bei Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) mit minus 7,4 Prozent, bei Älteren (ab 50 Jahren) gab es dagegen einen kleinen Zuwachs von 2,4 Prozent.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen (über zwölf Monate) verringerte sich im Jahresabstand um 4,7 Prozent.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Auch weniger AMS-Schulungen
Die Zahl der AMS-Schulungsteilnehmer schrumpfte um 7,2 Prozent auf 54.464.
Die Zahl gemeldeter offener Stellen sank um 1,4 Prozent auf 41.033.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 In Tirol und Salzburg stieg wegen früher Ostern die Arbeitslosenzahl. |
|
|
|
Nur in zwei Ländern kleines Plus
In fast allen Bundesländern sank die Arbeitslosigkeit im April gegenüber dem Vorjahr - und dort, wo sie leicht stieg (Salzburg und Tirol), ist das infolge der heuer frühen Ostern mit dem entsprechend früheren Tourismus-Saisonende erklärbar.
Den stärksten Rückgang vorgemerkter Arbeitsloser verzeichnete Wien mit minus 9,6 Prozent, gefolgt von der Steiermark mit minus 8,9 Prozent sowie Ober- und Niederösterreich mit je minus 8,0 Prozent. In Vorarlberg betrug der Rückgang 4,4 Prozent, im Burgenland 4,0 Prozent und in Kärnten 0,5 Prozent.
In Tirol gab es einen leichten Anstieg um 0,2 Prozent und in Salzburg ein etwas stärkeres Plus von 1,8 Prozent.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Nagelprobe" nach dem Sommer. |
|
|
|
Bartenstein: "Fast" Vollbeschäftigung
Mit 4,1 Prozent Arbeitslosenquote liege man "fast bei Vollbeschäftigung", die ohnehin erklärtes Ziel bleibe, sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein (ÖVP).
"Einiges deutet darauf hin, dass das erste Quartal besser gelaufen ist als erwartet", nannte er als Grund. "Zudem schlagen Wachstumsveränderungen mit einer Verzögerung von drei bis sechs Monaten durch. Die Nagelprobe steht nach dem Sommer an."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Keine Insel der Seligen." |
|
|
|
AK: "Jetzt nicht Hände in den Schoß legen"
Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel warnte davor, jetzt "die Hände in den Schoß zu legen". Es dürfe nicht vergessen werden, dass die Wirtschaftsforscher ihre Konjunkturprognosen massiv zurückgenommen hätten und bereits wieder vor steigender Arbeitslosigkeit warnen würden.
Wie Tumpel forderte am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, auch vida-Vorsitzender ÖGB-Arbeitsmarktsprecher Rudolf Kaske eine rasche Umsetzung des Sozialpartnerpakts für mehr Beschäftigung. Österreich sei keine Insel der Seligen, so Kaske.
SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits zeigte sich erfreut über den anhaltend deutlichen Rückgang der Arbeitslosenzahl. Das zeige, dass der Weg, den die SPÖ-geführte Regierung bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit eingeschlagen hat, stimme.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Links:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|