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Natur |
20.02.2008 |
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Letzte sichtbare Mondfinsternis bis 2015
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag findet eine in Österreich mit freiem Auge sichtbare totale Mondfinsternis statt. Bis 2015 ist es die letzte Chance, ein solches Naturschauspiel in seiner ganzen Länge mitzuerleben.
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Zwischen 1.37 Uhr und 7.16 Uhr. |
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Kupferrote Scheibe am Himmel
Zwischen 1.37 und 7.16 Uhr taucht der Erdtrabant in den Schatten der Erde. Die totale Phase des astronomischen Ereignisses, in welcher der Mond nur als dunkle, kupferrote Scheibe am Nachthimmel steht, dauert von 4.01 Uhr bis 4.51 Uhr.
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Immer wieder Wolkenlücken. |
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Vor allem im Süden gut sichtbar
Die Mondfinsternis wird vor allem im Süden des Landes gut zu sehen sein. Während des Ereignisses, das zwischen 2.21 und 6.31 Uhr mit freiem Auge sichtbar sein wird, wird es auch im restlichen Österreich immer wieder Wolkenlücken geben, um das Spektakel unter freiem Himmel zu genießen, prognostizierten Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).
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Nächstes Mal am 28. September 2015
Die nächste totale Mondfinsternis, die über Österreich komplett sichtbar ist, erwarten Astronomen erst für den 28. September 2015. In der Zwischenzeit wird der Mond einige Male in den Schatten unseres Planeten geraten und sich dadurch für den irdischen Beobachter verfinstern. Aber es bleibt bei partiellen Finsternissen oder es ereignen sich totale, bei denen der Mond bereits verfinstert auf- oder untergeht.
So gibt es heuer in der Nacht auf den 17. August noch eine partielle Mondfinsternis, ebenso am 31. Dezember 2009, sagte Hermann Mucke vom Astronomischen Büro Wien gegenüber der APA. Für den 21. Dezember 2010 erwartet Sterngucker eine totale Mondfinsternis, allerdings wird der Erdbegleiter kurz nach Beginn der Himmelsschauspiels untergehen. Am 15. Juni 2011 wird der Mond bereits verfinstert aufgehen. Im Durchschnitt sind jährlich zwei bis drei, maximal fünf Mondfinsternisse zu beobachten.
Erstmals mit freiem Auge wird die Mondfinsternis am 21. Februar als Schatten am rechten Mondrand etwa um 2.21 Uhr zu sehen sein - so das Wetter mitspielt. Um 6.31 Uhr verschwindet der letzte Schatten auf der gegenüberliegenden Seite der Vollmondscheibe.
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Im Schatten der Erde
In der totalen Phase tritt der Mond in den Kernschatten der Erde, wird also von den direkten Sonnenstrahlen völlig abgeschirmt. Im Halbschatten erreicht immer noch ein Teil des Sonnenlichts den Mond.
Mondfinsternisse ereignen sich prinzipiell nur bei Vollmond, denn da stehen Sonne und Mond aus Sicht der Erde einander gegenüber, und der Mond kann in den Schatten der Erde eintreten.
Dass selbst während der Totalität noch etwas vom Mond zu sehen ist, liegt am Streulicht der irdischen Lufthülle. Ein wenig Sonnenlicht mogelt sich stets durch die Atmosphäre, dadurch wird es im Erdschatten nie ganz finster.
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Seltener als Sonnenfinsternisse
Mondfinsternisse sind seltener, als man glaubt - ja sogar eine Spur seltener als Sonnenfinsternisse, aber diese sind immer nur innerhalb eines begrenzten Gebietes (totale Sonnenfinsternisse nur entlang eines sehr schmalen Streifens) sichtbar, Mondfinsternisse hingegen von mehr als der Hälfte der Erdkugel aus.
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