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Privatkonkurse |
02.02.2007 |
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Zahl der Pleiten auf Rekordniveau
Die Zahl der Privatkonkurse war noch nie derart hoch wie 2006. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sie sich fast verfünffacht. Die Anzahl der Firmenkonkurse ging dagegen im Vorjahr zurück.
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Nachkriegsrekord mit 14.253 Pleiten. |
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Zahl fast verfünffacht
Die Zahl der Unternehmens- und Privatpleiten hat 2006 mit insgesamt 14.253 Fällen einen Nachkriegsrekord erreicht.
Dabei überstiegen die Privatkonkurs mit 7,562 (plus 16,2 Prozent) deutlich die Firmenpleiten (6.691), die im Jahresvergleich um 5,1 Prozent zurückgingen.
Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Anzahl der Privatpleiten damit annähernd verfünffacht, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Freitag in seiner Insolvenzstatistik 2006 berichtete.
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Großteils abgewiesene Konkursanträge
Von den 6.691 Unternehmensinsolvenzen entfielen 54,4 Prozent auf abgewiesene Konkursanträge. Bei den eröffneten Insolvenzverfahren dominiert der Konkurs mit einem Anteil von 97,1 Prozent.
Lediglich eine verschwindende Minderheit von nur 2,9 Prozent der insolventen Unternehmen zielte von vornherein auf den Abschluss eines gerichtlichen Ausgleichsverfahrens ab. Der meist begangene Weg zur Sanierung von Unternehmen war unverändert der Zwangsausgleich.
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Anfälligste Branche bleibt Hotel- und Gastgewerbe. |
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Gesamtzahl der Pleiten verdoppelt
Vor zehn Jahren zählte der AKV für Österreich insgesamt noch 7.134 Insolvenzen. Die Zahl hat sich damit bis 2006 fast exakt verdoppelt. Die Steigerung ist wiederum auf ein Hinaufschnellen der Privatkonkuse zurückzuführen (plus 389 Prozent), während die Unternehmensinsolvenzen langsam, aber gleichfalls stetig um 19,7 Prozent stiegen.
Die insolvenzanfälligste Branche war 1996 ebenso wie im Jahr 2006 das Gaststätten- und Hotelleriegewerbe.
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